Papst-Franziskus
Dieser Papst wird nicht müde, von der Barmherzigkeit Gottes zu sprechen. 

Er stellt sich gegen den Sturm derer, die die Türen seiner Kirche am Liebsten verschließen würden, um sie zu einem exklusiven Club der Bessermenschen zu machen.

Er schleudert den Menschen keine Vorwürfe und Verbote vor die Füße, sondern geht ihnen mit den offenen Armen der Frohen Botschaft entgegen.

Er stemmt sich gegen die Aber-Sager, die Das-Haar-in-der-Suppe-Sucher, die Defizitären, die Tote-Buchstaben-Hüter, die Unbarmherzigen, die Sünden-Begaffer, die Türenschließer.

Seine Gegner werfen ihm vor, die Kirche zu beschädigen. Ich sehe einen, der das Haus Gottes wieder aufzubauen versucht und dabei ordentlich Staub aufwirbelt. Sie sagen, er sei zu flapsig, zu wenig theologisch. Ich denke, er hat das Herz am richtigen Fleck.

„Es ist doch das Haus Jesu, und Jesus nimmt alle auf. Er geht sogar selbst hinaus, um die Menschen zu besuchen. Und wenn einer verletzt ist, was macht Jesus? Wird er den Verletzen beschimpfen, weil er sich verletzt hat? Nein, er wird ihm aufhelfen und mit sich nach Hause tragen. Das nennt man Barmherzigkeit. Genau das meint Gott, wenn er sein Volk zurechtweist und sagt, er verlange Barmherzigkeit und keine Opfer.“ (Papst Franziskus)

„Ein Mann, eine Frau, die sich in ihrer Seele krank fühlen, traurig, weil sie so viele Fehler in ihrem Leben begangen haben, fühlen plötzlich, dass Wasser hervorströmt. Es bewegt sich was in ihnen. Es ist der Heilige Geist. Und dann sagt sich diese Person, ,ach, ich würde gerne hingehen´… Aber du darfst nicht, antwortet ihm einer. Du hast Fehler gemacht, und deshalb darfst du jetzt nichts verlangen. Wenn du am Sonntag zur Messe kommen willst, dann bleibe bitte einfach sitzen. Das sagen einige. Und so zerstören sie das, was der Heilige Geist versucht, in den Herzen dieser Menschen wieder in Ordnung zu bringen.“ (Papst Franziskus)


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