Facebook und Kommunikation

Auch nett und witzig gemeinte Beiträge auf Facebook treffen bisweilen auf Befindlichkeiten oder Menschen, welche die Beiträge nicht verstehen oder Dinge hineindeuten, die weder gesagt noch gemeint sind.

Ich selbst lese die Beiträge anderer Menschen auf Facebook mit folgender Grundeinstellung: Ich unterstelle den Schreibern positive Absichten. Wenn ich etwas nicht verstehe oder etwas schräg finde, frage ich beim Urheber nach. Zudem habe ich gelernt, nicht alles, was in sozialen Medien geschrieben wird, bierernst zu nehmen.

In der letzten Zeit habe ich gemerkt, dass andere Menschen da anders ticken und in offensichtlich humorvolle Beiträge oder sogar in ernstgemeinte und in bester Absicht geschriebene Beiträge sehr viel hineininterpretieren, das weder geschrieben noch gemeint ist.

Aus diesem Grund werde ich meinen Umgang mit Facebook überdenken und vor allem stärker mit Listen arbeiten. Ich finde das schade und würde mir wünschen, dass weniger „hintenrum“, sondern mehr miteinander geredet wird.

Eine Beobachtung zum Schluss: Mir fällt auf, dass dieses Problem vor allem Menschen betrifft, für die Soziale Medien immer noch etwas „Neues“ sind. Jugendliche und junge Menschen haben hier scheinbar eine wesentlich ungezwungenere und unverkrampftere Haltung. Ich denke, wir müssen da (vor allem im kirchlichen Bereich) noch viel an uns arbeiten…

Share:

1 comment

  1. Mit Listen arbeite ich schon lange. – Ist einfach besser. So kann ich aussuchen, wem ich was lesen lasse. Und: Es gibt mehr als genügend Menschen, die mit der christlichen Botschaft nicht anfangen können – leider…

Dein Senf...