Licht. An.

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In Köln gingen heute die Lichter aus – in Speyer gingen die Lichter an: Knapp 400 Sternsinger/innen haben mit einem Marsch für Kinderrechte auf die Not junger Menschen in der ganzen Welt aufmerksam gemacht. (Hier könnt Ihr Euch den Bericht in der SWR-Mediathek ansehen und runterladen).

Mit selbst gestalteten Plakaten und lauten Rufen sind die Sternsinger/innen durch die Speyerer Innenstadt gezogen. Sie haben klar und deutlich daran erinnert, dass Kinderrechte zu oft missachtet werden und kaum im Focus von Politik und Wirtschaft stehen. 2014 litten knapp 2 Milliarden Menschen unter Mangelernährung – was für viele Kinder tödlich endete. Unzählige Kinder verloren in den Krisengebieten der Erde (vor allem in Syrien und im Irak) ihre Heimat und leben nun ohne ausreichende Versorgung und Bildung in Flüchtlingsunterkünften und Zeltstädten.

Die Sternsinger/innen sind echte Vorbilder. Sie bringen den Segen Gottes in die Häuser, sammeln Spenden für konkrete Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder und richten ihre Forderungen nach Veränderungen mit Nachdruck an die Gesellschaft und an die Verantwortlichen in der Politik.

Die Sternsinger reden nicht nur. Sie tun auch was. Ihr Segen wird greifbar: Für zehntausende Kinder. Egal, ob diese im Morgenland oder im Abendland leben…

Die Plakate, mit denen wir für Kinderrechte demonstriert haben, haben wir schließlich in einem Schweigemarsch in den Speyerer Dom getragen und sie vor dem Altar abgelegt: Was wir als Forderung an die Politik richten, legen wir als Fürbitte und Gebet vor Gott ab.

Sternsinger sind stark.
Durch ihren Einsatz.
Durch ihr Gebet.

Sternsinger sind ein Segen.
Licht an.

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