Wie oft wurde ich in den letzten Wochen darauf hingewiesen, dass „der Islam“ per se das Potential in sich trage, gefährlich zu sein.
„Christliche“ Milizen beweisen zur Zeit in Zentralafrika auf abscheuliche Weise, dass das Gleiche auch für „das Christentum“ gilt.

Der Islam UND das Christentum tragen also das Potential in sich, gefährlich zu sein.

Warum? Nicht, weil es Religionen sind. Nicht, weil Gott oder Allah es angeblich so wollte. Sondern weil es Menschen gibt – in allen Religionen – die die Botschaft Gottes vergewaltigen und auf perverse Art und Weise einsetzen, um Greueltaten zu begehen und sich gegen „den Feind“ zu verteidigen.

Wir müssen das Abendland nicht vor der Islamisierung schützen. Aber wir müssen die Welt vor religiösem Fanatismus schützen – und eintreten für ein friedliches Neben- und Miteinander der Religionen.

Das ist eine große Aufgabe. Sie verlangt jede Menge Einsatz. Sie ist es wert. Denn Gott hat uns seine Welt ausgeliehen, damit wir was Gutes damit anfangen. Nicht, damit wir seinen Namen für Hass und Gewalt missbrauchen.