Extrem LAUT!

lautsprecher
Das waren zwei laute Tage.
So laut und so wirr, dass manch einer sich vielleicht fragt: Was war denn da los?

Der Versuch einer – nicht so lauten – chronologischen Zusammenfassung.


1.) Immer wieder stelle ich fest, dass manche Menschen den Hang dazu haben, vorschnell zu urteilen und nicht zwischen der Sache und dem Menschen zu unterscheiden.

  • Unsere Jugendverbände müssen das leider besonders häufig erfahren. Sie veröffentlichen z.B. eine Arbeitshilfe oder ein Statement, das aus den verschiedensten Gründen (berechtigter- oder unberechtigterweise) Widerspruch erregt.
  • Manche Kritiker wählen den m.E. richtigen Weg und äußern ihre Bedenken an der Sache. Das ist ihr gutes Recht in einer Kirche, in der Menschen ihre Meinung sagen dürfen. Da darf auch über Inhalte gestritten werden.
  • Andere Kritiker gehen weiter und schließen von der Sache auf den Menschen – oder gar auf eine gesamte Gruppe. Bisweilen geht es soweit, dass einzelnen Menschen oder gar dem ganzen Jugendverband (um beim Beispiel zu bleiben) das Katholisch-Sein abgesprochen wird. Es werden Forderungen nach Auflösung laut, etc. pp…

2.) In den vergangenen Tagen habe ich genau das beobachtet.

  • Die KjG wurde wegen YOUrope von manchen Internetseiten und Weblogs nicht auf der sachlichen, sondern auf der menschlichen Ebene angegangen und angegriffen.
  • Darauf hin habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich dazu Stellung bezogen habe. Da ich solche Angriffe auf der menschlichen Ebene als Hetzerei empfinde, habe ich bewusst klare und laute Worte gewählt – denn ich bin der Meinung, dass wir Christen einen Auftrag haben, deutlich gegen Denunziation und Hetzerei Stellung zu beziehen.
  • Auch habe ich mich entschlossen, keine Links zu setzen und auch keine Namen zu nennen. In der Hoffnung, dass jene, die sich angesprochen fühlen, ihr Gesicht wahren können und gleichzeitig ihr Tun überdenken.

3.) Trotzdem ist geschehen, was sich nicht vermeiden lässt.

  • Einige derjenigen, die sich angesprochen fühlten, haben extrem laut und allergisch reagiert; überreagiert. So hat die Nachrichtenseite Kath.net einen Artikel über mich gepostet, in dem genau das geschehen ist, was ich unter 1.) beschrieben habe: Ich wurde persönlich angegriffen.
  • Die Sachebene wurde mit der zwischenmenschlichen Ebene verwechselt. Auf eine ziemlich derbe Art und Weise.

4.) Auf den Artikel von kath.net habe ich reagiert.

  • Achtung: Erst nach den persönlichen Angriffen auf mich habe ich auf kath.net verwiesen. Das ist wichtig, denn ein schlecht informierter Leser des entsprechenden Kath.net-Artikels könnte auf die Idee kommen, dieser sei eine Reaktion auf explizite Angriffe von mir gegen die Nachrichtenseite.

5.) In den folgenden Stunden wurde es noch lauter & unübersichtlich – auf allen Kanälen.

  • Womit ich nicht gerechnet hätte: Eine gigantische Welle der Unterstützung aus allen (!) kirchlichen „Fraktionen“ hat mich schier überrollt.
  • Unzählige Kommentare, Likes, Tweets, Kommentare und Emails wurden geschrieben. Menschen aus Jugendverbänden, aus Pfarreien, aus geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen, Kirchenferne und Kirchennahe, Vertreter von kirchlichen Organisationen, Blogger/innen und sogar treue Kath.net-Leser haben sich gemeldet und mir Mut gemacht.
  • Nicht alle waren mit meinen Artikeln einverstanden. Aber sie haben gemerkt, dass etwas schief läuft. Dass die Sachebene mit der menschlichen Ebene verwechselt wurde und dass das so nicht geht.
  • Auch bei Kath.net hat sich (nicht zuletzt durch den Protest aus den eigenen Reihen) etwas getan und der Ton wurde etwas milder; der Artikel leicht entschärft.
  • Natürlich gab es auch Kommentare und Mails weit unter der Gürtellinie. Aber man muss ja nicht alles ernst nehmen…

Wie geht es weiter? Wie könnte es weiter gehen?

Nachdem uns nun alle der Kopf dröhnt, würde ich mir wünschen, zur Sachebene zurückzukehren und die Lautstärke etwas runter zu drehen.

Ich mache den Anfang – indem ich Euch bitte, Kath.net die Chance zu geben, die eigene Arbeits- und Argumentationsweise zu überdenken. Das braucht wohl etwas Zeit. Und dazu gehört es auch, bei Kommentaren zu Kath.net auf der Sachebene zu bleiben. Dort arbeiten Menschen, denen ich jetzt mal unterstelle, dass sie aus der Sache lernen können. Es sind Christen – und gegen die sollten wir nicht hetzen.
Im Übrigen fände ich es ein feines Zeichen, wenn Kath.net auf eine etwas objektivere Ebene zurückkehren und als Nachrichtenseite mehr berichten und weniger urteilen würde.
Ich weiß, ich lehne mich damit ziemlich weit aus dem Fenster, denn ich habe keine Ahnung, wie Kath.net auf diesen Artikel reagieren wird. Aber wie heißt es nochmal? Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ein Versuch ist es mir wert…

Durch die vielen Rückmeldungen habe ich den Eindruck, dass bei manchen Blogger-Kollegen ein Umdenken begonnen hat. Was haltet Ihr von der Idee, einmal getippt Posts zuerst noch mal daraufhin zu überprüfen, ob sie auf der Sachebene bleiben – und dann erst auf „Veröffentlichen“ zu klicken.

Von allen erwachsenen Katholiken würde ich mir wünschen, etwas lockerer zu bleiben, wenn Jugendliche etwas sagen oder tun, was Euch spanisch vorkommt oder aufregt. Gebt Ihnen eine Chance, ihren Weg zu finden. Begleitet sie, indem ihr für sie da seid und ihnen zuhört. Dann werden die Jugendlichen auch Eure Ratschläge bedenken und ernst nehmen.

Was ich zur Lautstärkesenkung beitragen möchte? Ich glaube und hoffe, dass dieser Artikel ein erster Schritt ist…

Was ich noch zu sagen hätte…

Ich möchte mir auch in Zukunft treu bleiben und authentisch sein – sonst könnte ich nicht mehr in den Spiegel blicken. Ich werde hier also weiterhin von meiner Lebensreise mit Bibel, Stola und Kaffee berichten und wenn es nötig ist, klare Worte suchen.

Toll wäre es, wenn ich mehr von begeisternden Ereignissen in unserer Kirche berichten könnte – und weniger über kircheninterne Streitereien, die am Ende weder gut tun noch eine besonders prickelnde Werbung für unseren „Verein“ sind. Ihr wisst, was ich meine 😉

Ich finde unsere Jugendverbände klasse und stehe zu ihnen! Manchmal bringt Ihr mich zur Verzweiflung, wenn Ihr nicht aufpasst und irgendwelche unüberlegten Dinge tut oder sagt. Aber ich weiß, dass Ihr sucht. Ich sehe, dass Ihr ringt. Und ich erfahre, dass so viele Kinder und Jugendliche durch Euch ihren Weg in der Kirche und ihre Berufung fürs Leben finden.

Ihr seid es wert, dass die Kirche in Euch investiert und sich manchmal auch an Euch reibt – egal, ob Ihr bei der KjG, der Kolpingjugend, der DPSG, der JUKI, der CAJ, der KLJB – oder wo auch immer – Zuhause seid. Lasst Euch nicht unterkriegen und haltet den Kontakt zu Gott in Eurem Verband lebendig. Dann werdet Ihr Euren Weg schon finden und gehen.
Das gilt übrigens auch für die Minis unter Euch und die Jugendlichen, die in einer geistlichen Bewegung Zuhause sind.

So. Das war viel. Und lang. Bin gespannt auf Eure Rückmeldungen 😉

Bildquelle: „speaker cone“ by Martin Thomas

Nachtrag 1, 14.06.14

Mittlerweile hat Kath.net reagiert, den Artikel noch einmal leicht entschärft und vor allem die Kommentarfunktion abgeschaltet. Ein erster Schritt. Gut.

Nachtrag 2, 25.06.14

Was Papst Franziskus dazu sagt

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17 comments

  1. Hallo Carsten,

    ich als kath.net-Leser habe mich ja sehr über sie Sprache vieler Kommentatoren gewundert und das man sie hat gewähren lassen. Da ich als kritischer Leser und Kommentator von kath.net selber des öfteren erleben durfte das (meine) Kommentare auch gelöscht werden, bin ich überrascht das man in diesen Fall so vieles hat durchgehen lassen.

    Sorry, aber ich bin – als Konvertit – sehr katholisch geworden und für mich ist ein geweihter Priester immer eine Respektperson. Ich meine das jeder katholischer Priester einen schwierigen Weg hat, der unseren Respekt verdient hat. Und gute Priester wie Du sowieso.
    (Ich bin nicht immer Deiner Meinung, aber das ist auch gut so. Sonst wäre es auch langweilig)

    Als papsttreuer Katholik dreht sich mir der Magen um wenn ich auf einer Seite die eigentlich auch papsttreu ist solche untwürdigende Beschimpfungen lese, wie ich sie im Kommentar Bereich von kath.net gelesen habe. Das hast Du nicht verdient, das hat kein Priester verdient.

    Ich hoffe das Roland Noé (kath.net) und Du einen Weg finden besser miteinander umzugehen. Ihr seit beide Christen und ich weiß das Roland Noé die Kirche mindestens so sehr liebt wie Du. Das ist doch schon eine riesige Gemeinsamkeit die ihr habt … da dürfte es doch kein Problem sein das ganze aus der Welt zu schaffen, oder?

    Viele Grüße und Gottes Segen

  2. Lieber Carsten,
    Chapeau: Hand zur Versöhnung gereicht.
    Wieder einmal hat P.L. die Lage gerettet für kath.net…
    Ich bin sehr froh, daß offen geredet wird. Sich selbst und der Kirche und den Menschen, denen man verpflichtet ist, treu sein und authentisch bleiben.
    Das kann man sich nur wünschen. Möge uns Gott seinen Segen dazu geben.

    Deine Bloggerkollegin „Ankerperlenfrau“
    mit schwesterlichem Respekt vor dem Priester, der die Jugend liebt!

  3. Danke für die ebenso klaren wie besonnenen Worte! Sie stellen damit die Weichen auf Versöhnung und fordern glaubwürdig die Rückkehr zur Sachlichkeit – in einem Diskurs zu ethischen Grundfragen, der ja wichtig ist und bleibt (nicht nur unter/mit Jugendlichen). Gerade deshalb muss er sachlich geführt werden.
    Ihnen viel Kraft für Ihre Arbeit – online und offline!
    LG, JoBo

  4. Eine noble Geste, Herr Leinhäuser – und ich bin sogar überzeugt davon, dass Sie das ernst meinen. Als über die Jahre schon mehrfach kathpunktnet-Geschädigte (ich kann damit aber ganz gut leben) habe ich die KjG-Story jetzt fast etwas belustigt verfolgt und werde mit einer gewissen Spannung beobachten, wie sich das jetzt weiterentwickelt.
    Alles Gute Ihnen.
    Margrethe

  5. „Steh auf, mach laut“, heißt es in einem neuen Hit der Höhner. Das muss man nicht grundsätzlich zum Prinzip erheben. Man kann durchaus mit leiseren Tönen oft besser argumentieren. Aber ab und zu ist es erforderlich, dieses „Steh auf, mach laut“. Wir müssen – gerade als Christen – immer dann aufstehen und laut machen, wenn die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibt, wenn Polemik und Ungerechtigkeit in der Welt sind. Dazu braucht es Mut. Der selige Adolph Kolping hat gesagt: „Wer Mut zeigt macht Mut“. Menschen wie Du, lieber Carsten, stellen sich auch gegen den harten Wind, weil sie aus ihrem Glauben heraus Mut beweisen. Diesen Mut brauchen wir in unserer Kirche, aber noch mehr in unserer Gesellschaft.

  6. Lieber Carsten,
    du sprichst in so vielen Punkten mir aus dem Herzen. Ich hoffe, dass viele Leute deinen Artikel lesen und dass gerade bei denen, die evtl. anderer Meinung sind, sich doch etwas tut. Auch hoffe ich, dass viele Erwachsene sich angesprochen fühlen, gerade was Jugendliche betrifft. Nehmen wir unsere Jugend ernst, lassen wir unsere Jugend zu Worte kommen, denken wir über diese Worte der Jugendlichen nach!
    Mach weiter so und ganz liebe Grüße
    Steffi

  7. Wie schön, dass wir alle wieder etwas vernünftiger und christlicher miteinander umgehen!
    Das freut mich wirklich. „kath.net“ hat die hetzerischen Kommentare (darunter auch die meinen – mea culpa!) von der entsprechenden Internet-Seite gelöscht. Vielleicht schaffen Sie, Hochwürden, es ja eines Tages auch noch, Ihre Blogeinträge, in denen Sie uns fundamentalistischen „Hetzern“ die Menschlichkeit absprechen, wieder verschwinden zu lassen …

    Gottes Segen für Sie und Ihre Familie!

  8. Große, dem alten Journalismus nacheifernde Nachrichtenportale sind leider oft auf Krawall gebürstet, weil das die Klickzahlen und die Einnahmen steigert. Es ist gut, daß du versucht hast, mäßigend zu wirken, aber ich bin mir nicht sicher, ob deine Strategie dabei nicht kontraproduktiv war. Du sagst, du habest in deiner Kritik keine Namen genannt und keine Links gesetzt, damit die Kritisierten ihr Gesicht wahren konnten. Aber war der Effekt nicht vielmehr, daß die Kritik unkonkret und nebulös wurde, daß fast jeder sich irgendwie angegriffen fühlte und sich defensiv einbunkerte?

    Um tatsächlich ein Thema von der Krawall- auf die Sachebene zurückzuholen, kannst du meiner Meinung nach nicht vermeiden, konkret Gesagtes aufzugreifen, damit es konkret richtiggestellt werden kann. Das ließe sich ja auch nüchtern und ohne weitere Anfeindungen bewerkstelligen.

  9. ‚Rückkehr zur Sachlichkeit‘? – Für mich ein recht schwammiges, d.h., unsachliches Desiderat. Es kann ja nicht heißen, daß einander widersprechende Aussagen nun in einer Art friedlicher Koexistenz nebeneinander bestehen. Es sei denn, man hebt den Satz vom Widerspruch auf.
    Ich denke, man hat sich mit dem Papier zur Sexualität in Düsseldorf doch sehr weit aus dem Fenster gelehnt und so (vermutlich beabsichtigt) viel Aufmerksamkeit geweckt. Dann muß man aber auch in Kauf nehmen, daß einem der Wind (auf allen ! Kommuniaktionsebenen) gehörig ins Gesicht blasen kann.
    Außerdem gibt es eine Kommunikationstechnik, die nach wie vor die beste gegenüber unsachlicher Polemik ist, weil sie Eskalation vermeidet: LÖSCHUNG (nicht von Kommentaren), sondern als Nichteingehen und Ignorieren. Funktioniert meistens, ich kenn’s aus dem Umgang mit schwierigen Patienten im Krankenhaus. Gruß. Windlicht.

  10. Lieber Carsten,

    sehr gut geschrieben!

    Ein fettes Gezoffe finde ich zwar nicht schlimm, aber das sollte nicht in aller Öffentlichkeit stattfinden. Und Versöhnung gehört immer dazu, deswegen ist Dein beitrag auch sehr zu begrüßen.

    Kath.net, deren Portal ich auch lese, wenn ich auch die journalistischen Qualitäten für deutlich verbesserungswürdig halte (mir sind die Leiter auch zu dünnhäutig, wenn es um Sachkritik geht), sollte die Kommentarfunktion einfach schließen – die gibt es ja nicht ewig und davor war es deutlich besser – für kath.net selbst.

    Und Begriffe wie „Fundamentalisten“ und „Hetzer“ sollten auf Blogs, die sich katholisch nennen, meines Erachtens auch nicht erscheinen. Beide halte ich für eine immer falsche Verallgemeinerung, entwürdigen den Gesprächspartner und haben nur Spaltung zur Folge

  11. Also ich denke, dass Hetze Spaltung zur Folge hat, nicht die Diagnose der Hetze! Weiter so, Herr Leinhäuser!

  12. @Heinz, ich stimme Ihnen zu. Allerdings lerne ich aus dem Konflikt, daß ich das Wort hetzen oder gar „Hetzer“ nicht mehr verwenden werde. Es ist zu besetzt mit zu ehrenrührigen Inhalten (besonders in Deutschland).

    Jeder hat eine persönliche Ehre und wer die (auch noch öffentlich) angreift, hat sich per se ins Unrecht gesetzt und ist der „Angreifer“. Ja, auch Spalter.
    Der Ethik – Codex des Vatikan für Katholiken in Social Media sollte ja eigentlich reichen (finde jetzt gerade die Quelle nicht, vielleicht kann jemand den Link einstellen…).

    Ohne Respekt geht einfach gar nichts. Ich kann nur allen an der Diskussion Beteiligten wünschen, daß da reflektiert wird.
    Insgesamt finde ich den Gesamtverlauf gar nicht so übel zum allgemeinen Erwachen. Jeder von uns ist ja in seinem Umfeld „Aushängeschild“ für die Katholische Kirche als Ganzes.

    Liebe Grüße,
    die Ankerperlenfrau

    1. Hallo Ankerperlenfrau.
      Die Worte „hetzen“ und „Hetzer“ sehe ich jetzt wirklich nicht als belastete Worte an, die man verbieten müsste – oder nicht mehr nutzen darf.

      Jemand, der eine Person oder eine Gruppe diffamiert oder gar zur Denunziation aufruft und Pauschalurteile fällt „hetzt“ eben gegen diese Person oder Gruppen.
      Wenn jedoch die Person oder die Gruppe sich gegen solche Hetzereien wehrt und sie beim Namen nennt, ist es seltsam, wiederum ihr „Hetzerei“ vorzuwerfen…

      Ich fände es gut, wenn wir bei den Kommentaren zu diesem Artikel jetzt nicht mit Metadiskussionen beginnen. Dafür gibt es genügend andere geeignete Orte…
      LG

  13. Souverän reagiert, Carsten! Ich wünsche auch sehr, dass die Mahnung zur Mäßigung bei Machern und Kommentatoren von kath.net Gehör findet. Problematisch an dieser Site ist aber wohl die fehlende Trennung von Nachricht und Kommentar, die mehr die Regel als die Ausnahme zu sein scheint. Vielleicht kenne ich mich nicht gut genug aus, aber m. E. fehlt ein katholisches – oder noch lieber: ökumenisches – Nachrichtenportal, das so rührig ist wie kath.net, aber die Bezeichnung Nachrichtenportal auch verdient und dazu eine gut administrierte Kommentarfunktion hat.

  14. Lieber Carsten,

    ich lese Ihren Blog schon länger und immer wieder gerne, weil Sie für mich als Nichtkatholikin wie ein Pfarrer mit Leib und Seele wirken, dem man die Frohe Botschaft tatsächlich abnimmt.
    Dass Sie in dieser Causa so besonnen und ehrlich reagiert haben und jetzt, nach den Angriffen auf die andere Seite zugehen, beeindruckt mich noch mehr.
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen und alles Gute!

  15. Nur kurz: Hut ab für soviel souveräne Besonnenheit, ohne in der Deutlichkeit und Ehrlichkeit einen Rückschritt zu machen. Wünsche Dir weiterhin diesen Mut und Gottes guten, Heiligen Geist für den Dialog und die Begleitung (nicht nur) junger Menschen auf ihrer Suche, lieber Carsten!

Dein Senf...