On the road to 2012

Die vergangenen Wochen waren durchaus nicht stressfrei und haben meine leichte Verpeiltheit (was man nicht alles von seinen Eltern erbt…) um einige Prozentpunkte gesteigert. Dazu kommt ein löchriges Gedächtnis, das sich weder Zahlen noch Daten merken kann. Am 22. habe ich in einem Telefonat mit meinem Ex-Chef den „Vogel abgeschossen“ und steif und fest behauptet, Heilig Abend sei dieses Jahr am Freitag.
Nach einer längeren Diskussion konnte er glaubhaft belegen, dass der 24.12. doch erst auf den Samstag fällt…

Der „gewonnene“ Tag hat gut getan: Ich konnte zwei weitere Predigten vorbereiten und um 20h15 mit Taschentüchern bewaffnet schluchzenderweise den „kleinen Lord“ ansehen. Mag kitschig klingen, aber dieser Film treibt mir noch nach dem gefühlten 100dsten Mal das Wasser in die Augen. Gehört einfach dazu.

Heute ist es also soweit. Samstag.
24. Dezember 2011. Heilig Abend.

Mit einem heißen Café au Lait bewaffnet lese ich Nachrichten, beantworte Mails, drucke die Predigt für später aus und genieße die letzten ruhigen Stunden in diesem Jahr.

In ein paar Stunden geht’s los:
Sachen packen und auf nach Pirmasens. Um 18h00 darf ich in Christ König die Christmette halten. Um 22h00 (oder war’s 22h30?) predige ich in der Christmette von St. Anton. Stanislaus, mein Ex-Chef darf sich dann morgen auf die „feurigen Honighähnchen“ freuen, mit denen wir den hochheiligen Tag standesgemäß ehren.

Nachmittags düse ich ins Saarland. Knappe 24 Stunden Familienzeit, auf die ich mich sehr freue. Am 2. Weihnachtsfeiertag gibt’s noch ein leckeres Essen bei meiner Tante in Hornbach – und schon muss ich wieder gen Osten eilen. Ein weiteres Mal packen & Auto beladen steht auf dem Programm.

Den Rest des Jahres verbringe ich mit einer Horde Jugendlicher. Denn auch dieses Jahr ist wieder Gruppenleiterschulungszeit im Bistum Speyer. Fast 200 Jugendliche sind in drei Häusern untergebracht und lernen von den Teamer/-innen der KjG und der JUKI ihr Handwerkszeug für die Gruppenarbeit. Ich bin mit dabei und schon ganz gespannt auf fünf aufregende, stressige, schöne und lustige Tage.
Bevor jetzt die Frage kommt, bei welchem Verband und in welchem Haus ihr mich treffen könnt: Das ist Top Secret und wird erst am 27. Dezember enthüllt…

Am 31.12. werde ich gegen Abend wieder im Saarland aufschlagen. Platt, fertig, müde und hoffentlich zufrieden. Mit meinen Eltern und meiner Schwester Fondue futtern und mit meinem Bruder ein wohlverdientes Feierabendbierchen schlürfen.

Und dann?
Dann kommt 2012.
Amen.

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