Gitans…

… ist die französische und politisch absolut unkorrekte Bezeichnung für das fahrende Volk. Jahr für Jahr pilgern zigtausende Sinti, Roma etc. in das Mittelmeerörtchen „Saintes Maries de la Mer“ – und lassen eine fette Party steigen: Musik, Tanzen, Gebet, Prozessionen und so weiter. All-Inklusive, sozusagen. Die Angehörigen der verschiedenen Volksstämme würden sich übrigens jederzeit „Gitans“ (Zigeuner) nennen. So viel zum Thema „political correctness“.

In den letzten Monaten fühle ich mich immer mehr mit diesem bunten Völkchen verbunden und kann mich selbst wohl schon „einen halben Gitan“ nennen: Kaum eine Woche, in der ich im gleichen Bett schlafe. Konferenzen, Schulungen, Fortbildungen, Wallfahrten und Aktionen. Fehlt nur noch, dass ich mir einen Wohnwagen zulege und die Mietwohnung kündige (praktisch wär’s allemal).

Im Mai konntet ihr mich zum Beispiel an folgenden Orten treffen: In Waldsee (Speyer), Aachen, St. Ingbert (Saarland), Stuttgart, Heiligenbronn und Homburg (BDKJ-DV). Im Juni bin ich in Speyer, Vézelay, Michaelsberg & Pirmasens.

Mir macht’s Spaß – weiß ich doch:
An jedem Ort treffe ich tolle Menschen.
An jedem Ort erwartet mich Gott;
denn er ist schon längst da.

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