Kirche in Schifferstadt

Komme gerade von einem interessanten Abendtermin. Im Pfarrzentrum der Gustav-Adolf-Kirche haben sich Abgesandte der drei katholischen und der beiden evangelischen Gemeinden in Schifferstadt getroffen. Thema: „ökumene“ (was auch sonst?).

Ganz erstaunt haben wir festgestellt, wie viel wir in unserer Stadt schon gemeinsam auf die Beine stellen. Von der Nachbarschaftshilfe und der Suppenküche über die Pfarrfeste bis hin zu den Exerzitien im Alltag und gemeinsamen Gottesdiensten gibt es eine ganze Fülle von ökumenischen Initiativen und Veranstaltungen. Unsere „Liste“ hatte am Ende über 15 Punkte. Alle Achtung!

Einziges Problem bei der ganzen Geschichte: Die Menschen nehmen oft gar nicht wahr, daß ökumene weitaus mehr bedeutet als die Summe der gemeinsamen liturgischen Veranstaltungen. Es fehlt schlichtweg die passende PR-Kampagne, die klar macht, daß die ökumene schon heute eine treibende und belebende Kraft für unsere Stadt ist…

Was ist also zu tun? Der Evangelist Matthäus zeigt uns die Richtung:

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
(Mt 5, 14-16)

Wo ich gerade eh‘ beim Zitieren bin, möchte ich auch unseren Papst zu Wort kommen lassen:

Wir werden uns mit Herz und Verstand darum mühen, dass wir zueinander kommen.

In diesem Sinn: Weiter so, liebe Schifferstädter!

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