Bistum Speyer – Prozess 'Aufbruch' #2

logo bistum speyerIn der Pressekonferenz heute vormittag wurden die Beschlüsse zum „Prozess Aufbruch“ erklärt und teilweise konkretisiert. Die wichtigsten Änderungen fasse ich hier kurz zusammen:

Der Haushalt des Bistums soll in den nächsten Jahren drastisch reduziert werden (um 20 Mio. Eur bis 2007) Dies geschieht durch:

  • Stellenabbau von 840 auf ca. 740 Stellen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.
  • Kürzungen der freiwilligen Leistungen (Weihnachts- & Urlaubsgeld)
  • Kürzungen der Zuschüsse bei Baumaßnahmen auf 2 Mio. Eur. / Gebäudemanagement und Abstoßen von Immobilien
  • Reduzierung von derzeit 40 auf ca. 30 Pfarrverbände.
  • Konzentration bei den Bildungshäusern auf das K-W-Haus in Homburg und das H.Pesch-Haus in Ludwigshafen. Förderungsstopp der übrigen Bildungshäuser ab 2007.
  • Neustrukturierung des Bischöflichen Ordinariats
  • Kürzungen der Zuweisungen an die Pfarreien; Hinzuziehen weiterer Modelle des Pastoralplans; Neubeschreibung des Begriffs „Pfarreiengemeinschaft“; keine neuen Pastoralteamleiter.
  • Reduzierung der Kindertagesstätten auf 1/Pfarrei.
  • Verstärkung des Einsatzes im Bereich Schulen und Bildung.

Änderungen im Personalbereich / Bistumsleitung:

  • Dekan Peter Schappert ist ab sofort neuer Generalvikar und ersetzt damit Josef Szuba, der auf eigenen Wunsch zurückgetreten ist.
  • Josef Szuba übernimmt die neu errichtete Hauptabteilung Personal, die nicht mehr, wie bisher, dem Generalvikar unterstellt ist.
  • Peter Schappert und Christoph Kohl wurden zu Domkapitularen ernannt.

Quellen: Pressemeldung, Pressekonferenz, Beschlüsse, Pressemeldung GV.

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