Musik für lau: iTunes

Immer größer wurde das Geschrei der Musikindustrie in den letzten Jahren: Durch Filesharing im Internet gingen die Einnahmen zurück und die illegalen Downloads schossen in die Höhe. Kein Wunder bei den horrenden Preisen, die den Kunden abverlangt wurden. Eine CD mit drei guten Liedern kostete im Schnitt 15 Euro; man musste bisher den „überschüssigen Schrott“ mitbezahlen, ob man will oder nicht. Seit kurzem hat sich das geändert: Auch in Deutschland gibt es endlich Musikportale wie z.B. iTunes.

Den ca. 20MB großen Player kann man sich bei Apple kostenlos herunterladen. Dafür bekommt man eine optisch ansprechende und mächtige Software, die das Musikarchiv des Users auf Vordermann bringt. Eine kurze Registrierung beim „Music Store“ und schon kann man sich für 99Cent ein Wunschlied downloaden (bzw. 9,99 für ein ganzes Album). Die Bestellung und der anschließende Download funktionieren leicht verständlich und reibungsfrei. Derzeit sind etwa 700.000 Titel verfügbar.
Einzige Einschränkung: Durch das DRM (Digital Rights Management) der Dateien können sie auf maximal fünf Computern genutzt werden. Brennen kann man sie (im Gegensatz zu vielen anderen Musicstores) unbegrenzt oft. Auch die Wiedergabe der Titel ist nur im iTunes-Player möglich. Alle diese Einschränkungen sollen sich jedoch auch umgehen lassen (wobei das Umgehen eines Kopierschutzes bekannterweise illegal ist :-()…

Fazit: Auch wenn ich einige Titel nicht finden konnte, ist die Idee von Apple genial. Der User kann sich legal seine Lieder besorgen und spart Geld dabei, während die Musikindustrie auch was davon abkriegt. Ein gelungener Kompromiss!

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