
10.00 Uhr. Ich sitze in einem Lanchonete (so was wie eine Raststätte) und schlürfe meinen glühend heißen Cafezinho. Draußen fährt ein gelb-weißer VW-Bulli vorbei und ich erkenne den alten Herrn am Lenkrad. “Elzio” rufe ich, der Bulli rutscht über die Sandpiste und eine Sekunde später liegen wir uns in den Armen. Wir kennen uns vom Arbeitseinsatz der Kolpingjugend…
Wieder mal habe ich eine lange Reise hinter mich gebracht: Gestern Morgen ging’s per Auto 5 Stunden lang quer durch den Bundesstaat Tocantins über die Transamazônica bis nach Imperatriz. Von dort aus mit dem Flugzeug wieder über 2000km gen Süden in den Bundesstaat Minas Gerais. Für die weitere Reise habe ich mir in Belo Horizonte ein Auto gemietet.…
Heute Morgen hieß es wieder mal “Tchao gente!”. Mit bewegenden Reden und einem Lied hat mich die Kolpingfamilie in Riachinho verabschiedet. Die Dankbarkeit der Brasilianer – einfach nur dafür, dass ich da war – beschämt mich und freut mich zugleich. Wieder einmal