Tag 16, Teil 2: Riachinho

20130806-154636.jpgNach einer 22stündigen Reise bin ich in Imperatriz angekommen. Zum Umfallen müde ging’s gleich mit Rosalina und Padre Ramildo weiter: Frühstück bei der Kolpingfamilie in Axixá, Weiterfahrt nach Esperantina. Dort durfte ich mich für eine Stunde ins Bett legen und hab‘ noch schnell geduscht.

Mittagessen dann mit Jugendlichen bei der Kolpingfamilie Esperantina. Die Kids finden es nebenbei total faszinierend, dass meine Ohren die Farbe wechseln können ;-).

Nach dem Kurzbesuch bei einem Hühnerbauern, dem wir Lebensmittel vorbeigebracht haben, mussten wir uns schon wieder von den Jugendlichen verabschieden. Unglaublich, wie schnell die Menschen hier eine Bindung zu Dir aufbauen…

Auf dem Weg nach Roachinho (ca. 180km) bestaune ich die Weite der schönen Landschaft. Hin und wieder ein Dorf, quasi dauernd Schlaglöcher und Lombadas (Schwellen). Trotz der Schönheit des Landes sind mir die Zäune am Wegesrand nicht entgangen: Fast das gesamte Land hier gehört Großgrundbesitzern (Fazendeiros), während die Landlosen in einfachen Lehmhütten am Straßenrand leben müssen…

Gegen 18.00 sind wir nach einer langen Autofahrt in Riachinho angekommen. Sogar die Transamazônica haben wir dabei ein Stück befahren.

Der Empfang bei der Kolpingfamilie war – wie nicht anders zu erwarten – herzlich. Am Mittag hat das Workcampteam der Kolpingjugend mit den Gastfamilien ein paar Hühner geschlachtet, die jetzt darauf warten, verspeist zu werden. Mit Reis, Farofa, Salaten,…

Nach dem Essen ging es in die Kirche im benachbarten Ort (knapp 15km), wo wir eine dreiviertel Stunde zu spät ankommen und am Ende des Gottesdienstes herzlich begrüßt wurden.

Der Abend endete mit Musik, Tanz und Caipi in Leia’s Haus…

Abraços e ficam com Deus…

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