Uns schickt der Himmel!

Die Message ist angekommen. An 4000 Aktionsorten in ganz Deutschland haben sich 175.000 Jugendliche aus den BDKJ-Mitgliedsverbänden und Messdienergruppen 72 Stunden lang so richtig ins Zeug gelegt – und die Welt ein Stück besser gemacht. Zwölfmillionensechshunderttausend Stunden sozialer Einsatz mit Schippe, Pinsel, Hammer, Bagger, Säge, Besen, Schubkarre, Kopf und Herz.

Im Bistum Speyer waren 3500 Kinder und Jugendliche mit 120 Projekten beschäftigt. Ich durfte von Donnerstag bis Sonntag als „rasender Reporter“ durch’s Bistum düsen und einige unserer Gruppen vor Ort besuchen.

Was ich dort alles gesehen und erlebt habe, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Ich bin tief beeindruckt vom Einfallsreichtum, der Kreativität und von der Motivation der jungen Leute, die mit Hochdruck an ihren Projekten gearbeitet haben. Hürden gab’s en Masse: Etliche Materialien und Werkzeuge mussten günstig oder „für umme“ besorgt werden; Profis mussten gefunden und Pläne erstellt werden, um pünktlich fertig zu werden. Die Jugendlichen haben sich nicht unterkriegen lassen, sondern mit jeder Menge Freude und Spaß für ihre Projekte gekämpft – und dabei eine Welle der Solidarität erfahren. Unzählige Erwachsene, Vereine und Firmen haben „ihre“ Jugendgruppe mit Rat und Tat, mit Werkzeug, Material und Essensspenden unterstützt.

Ganz nebenbei haben die Kinder und Jugendlichen ein bewegendes Glaubenszeugnis abgelegt: Sie haben die Botschaft Jesu spürbar werden lassen. 72 Stunden gelebte Nächstenliebe – mit großem, unübersehbarem Ausrufezeichen!

Das sollte allen Kritikern an der „Jugend von heut'“ ordentlich zu denken geben. Wenn man jungen Menschen etwas zutraut, sie fördert und unterstützt, kann wahrhaft Großartiges entstehen. In der Welt – und in der Kirche…

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