Spionageangriff auf das Konklave

Das Interesse an der Wahl des neuen Papstes ist groß. Da sollte es nicht wundern, daß manche Zeitgenossen keine Tricks auslassen, um an Informationen aus der abgeschotteten Sixtinischen Kapelle heranzukommen. So spekuliert ein Artikel der Nachrichtenagentur AP über einen Lauschangriff.

Spionagetechnisch gibt es eine Fülle an Möglichkeiten: Computerhacker, kaum aufspürbare elektronische Wanzen, hochsensible Laser-Richtmikrofone. Natürlich werde im Vatikan alles unternommen, um das Hereinschmuggeln solcher Gerätschaften zu unterbinden – eine 100-Prozentige Sicherheit gebe es aber nie.

Vor allem genannte Richtmikrofone scheinen dem Bericht zufolge eine große Bedrohung zu sein: Es genüge schon, den Laser von außen auf einen festen Gegenstand im inneren der Räumlichkeiten zu richten (z.B. Glas). Durch die Frequenzen der Stimmen geraten diese Objekte in leichte Schwingungen, welche wieder zurück in Sprache übersetzt werden können.

Also Jungs: Schotten dicht!

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