Das erste Besinnungswochenende im Pastoralkurs führte uns zum Trappistinnenkloster Gethsemani in Dannenfels. Mehr als 400 Meter über dem Meeresspiegel liegt das Kloster im Wald versteckt auf dem Donnersberg. Die Trappistinnen sind ein strenger Zweig des Zisterzienserordens und leben äußerst einfach nach dem Motto „Arbeit und Gebet“.
Der Tag beginnt um 2.00 Uhr (ja, Zwei!) früh mit Betrachtung und Gebet. Über den Tag verteilt sind dann die 7 Horen des Stundengebetes.

Zwischen den Gebetszeiten wird gearbeitet: Die Schwestern gestalten u.a. wunderschöne Messgewänder (die sind zwar nicht ganz billig, jedoch ist das nicht weiter verwunderlich bei immerhin durchschnittlich 100 Stunden Arbeit pro Exemplar).

Wer in das Kloster eintreten will, muß sich einer langen Zeit der Prüfung stellen – schließlich ist solch ein Leben kein Pappenstiel: Früh aufstehen, viel arbeiten, betrachten, beten, lesen, fortbilden, fasten (kein Fleisch – nix für dich, Fritschi ;-)),…
Die Schwestern meinen es wirklich ernst, wenn sie auf die Frage nach dem Thema Berufung antworten: „Aus Liebe zu Christus lebe ich dieses Leben„.

Wer an der Liturgie der Schwestern teilnehmen will, ist zu den Gottesdiensten herzlich eingeladen: Laudes und Messe sind jeden Tag um 7.00 Uhr. Für Gäste, die einige Tage in der Stille leben möchten, gibt es ein paar Zimmer.

Die neue Homepage der Schwestern ist noch nicht fertig – und die alte funktioniert nicht mehr richtig. Trotzdem hier die Links; vielleicht tut sich ja bald was:www.kloster-gethsemani.de (neue Homepage)
Alte Homepage