Ein Bild und seine Geschichte – 4

muehle-1Wir sind unterwegs, um die Außenstellen der Pfarrei in Belo Jardim zu besuchen. Ich bin stolz wie ein König, denn ich darf den „Kombi“ (VW T2, Bully) der Schwestern fahren. Das Lenken und Schalten ist Schwerstarbeit, aber es macht einen Heidenspaß, den Kombi über die matschigen Sandpisten voller Schlaglöcher zu kutschieren.

Unser erster Halt ist eine Ansammlung von Hütten und kleinen Steinhäusern irgendwo im Nirgendwo. Unser Konvoi macht halt und wir betreten eines der Häuser. Es besteht aus einem Raum, in dem eine Mühle steht.

Hier, in der Mühle, trifft sich die Dorfgemeinschaft regelmäßig um zu beten. Ab und zu kommt der Pfarrer und es wird Eucharistie gefeiert. „In keiner Kirche der Welt habe ich je so intensiv die Gegenwart Gottes gespürt, wie bei den Gottesdiensten hier in der Mühle“ erzählt uns Schwester Theresina. Auch wir spüren, dass dieser Ort besonders ist. Heiliger Boden – egal, wie einfach, schlicht und armselig er auf den ersten Blick wirken mag.

Seit kurzem baut die Dorfgemeinschaft übrigens eine Kapelle: Ein paar Jugendliche hatten die Idee dazu und haben mit ihrer Vision die komplette Gemeinde angesteckt…

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