'Sicheres' Surfen – Mozilla 1.0 ist da

Firefox 1.0Seit heute morgen 10 Uhr steht endlich die fertige Version von Mozillas Firefox 1.0 zum Download bereit. Warum ihr Firefox nutzen solltet und wie man sich als „Computerlaie“ einigermaßen sicher im Internet bewegt, erfahrt ihr in diesem Artikel:

(Erklärungen zu Begriffen wie Viren, Firewall etc. findet ihr, wenn ihr auf die entsprechenden Links klickt.)

1. Gefahren im Internet:
Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Wer mit einem neuen und ungeschützten Windows-XP Rechner ins Internet geht, ist mitunter schon nach 20 Minuten mit Viren und Trojanern verseucht. „Ungeschützter Verkehr“ ist leichtsinnig, zumal man sogar kostenlos einiges für die Sicherheit seines Systems machen kann.

2. Der Browser: Internet-Explorer vs. Firefox:
Der Internetexplorer wurde besonders durch seine ständig auftauchenden Sicherheitslücken zu einem Sicherheitsrisiko. Dummerweise ist er idR bereits auf dem Computer installiert, so daß viele User gar nicht erst auf die Idee kommen, zu wechseln. Eine sinnvolle Alternative ist hier Mozillas Firefox. Er ist ein kostenloser, schlanker und leicht zu bedienender Browser mit vielen sinnvollen Funktionen. Profis halten ihn im allgemeinen für wesentlich sicherer als den Internetexplorer.

3. Antivirenprogramm:
Ein MUSS für jeden Computer! Im Gegensatz zu früher rate ich mittlerweile von Nortons Internet Security ab, daß zwar einfach zu bedienen ist und eine gute Sicherheit bietet, andererseits aber eine ziemliche Systembremse ist. Für eine sinnvolle Investition von ca. 34 Euro gibt’s „G-Data’s Antivirenkit 2005 Professional„. Viele Top-Bewertungen und die Nutzung von zwei Antiviren-Engines sprechen für sich. Eine kostenlose und idR gute bis sehr gute Sicherheit bietet Antivir.

4. Firewall:
Auf den Unterschied zwischen einer „echten“ und einer Softwarefirewall gehe ich hier nicht ein. Die meisten ISDN- und Modem-User dürften mit einer Softwarefirewall einigermaßen gut und günstig gesichert sein. Kostenlos sind z.B.: Die Windows-Firewall im Service-Pack 2 oder Zonealarm von Zonelabs, zu dem ich eher raten würde. Mit Sygate’s Firewall hatte ich leider einige Probleme. Noch mehr Sicherheit bieten Zonealarm Pro, Outpost 2.0 oder „G-Data’s Internet-Security 2005“. Ob die 50-60 Euro für ein kommerzielles Produkt wirklich notwendig sind, soll jeder selbst entscheiden.

5. SpyBot Search & Destroy:
Schließlich sollte eine Adware-Programm wie Adaware oder noch besser „SpyBot Search & Destroy“ (beide kostenlos) nicht fehlen. Diese Programm durchsuchen den Computer nach Trojanern, Keyloggern und einer Menge anderer Parasiten.

6. Windows-Update:
Auf dieses sollte man in keinem Fall verzichten. Das Windows-Update stopft regelmäßig gefährliche und hochaktuelle Sicherheitslücken im Windows-System.

7. Allgemeine Tips zum Surfen im Internet – eine Aufzählung:
– Emails mit unbekannten Anhängen auf keinen Fall öffnen.
– Nur von „vertrauenswürdigen“ Seiten Dateien und Programme herunterladen.
– Nur notwendige und wichtige Programme aus dem Internet installieren, und regelmäßig updaten. Viele Programme sind zwar ganz nett, im Grunde aber nichts weiter als unnötige Spielereien, die für Sicherheitslöcher sorgen.
– Obenstehende Tips beachten!

8. Fazit:
Wer sich erst mal einen Virus oder Trojaner eingefangen hat, wird schnell über seine Unachtsamkeit oder Faulheit jammern. Der Schaden ist mitunter gewaltig: Von einem zerschossenen System oder gar kaputten Computer bis hin zu einer gelöschten Diplomarbeit habe ich schon alles bei Freunden erlebt. Auch wenn es nie eine absolute Sicherheit gibt, hält man sich mit ein wenig Mühe und Achtsamkeit viele Probleme vom Hals!!!

Carsten.

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2 comments

  1. Noch sicherer ist es einfach Linux oder ein anderes *nix zu benutzen 😉

  2. Linux bringt meinen Laptop leider nicht zum laufen, bzw. meine ganzen teuren Programme wären damit wertlos und Mac – tja, schön aber teuer. Im übrigen kann man sich auch als WinXP-User durch Top-Open-Source-Software von Windows loseisen (siehe Firefox, OpenOffice etc.) 😉

Dein Senf...