Diskussionskultur
Die Debatte zur Diskussionskultur im Netz sowie zum Umgang mit sogenannten Trollen und Hatern läuft schon seit einiger Zeit. „Trolle“ sind Menschen, deren Ziel es ist, schlechte Stimmung zu verbreiten, Menschen bewusst auf emotionaler Ebene anzugreifen und sie durch aggressives Anstacheln zum Gegenangriff zu bewegen. „Hater“ dagegen sind Menschen, die eine tiefe Wut bzw. Ablehnung bestimmter Positionen oder gesellschaftlicher Gruppen mit sich bringen und diese mit pauschalen und klar wertenden Urteilen angreifen und ablehnen.

Ihren Ursprung hat die Debatte in der Beobachtung, dass Diskussionen in Online-Foren und sozialen Netzwerken dazu tendieren, aus dem Ruder zu laufen und schnell aggressive Töne annehmen – nicht zuletzt durch eine wachsende Beteiligung von Hatern und Trollen in den Kommentarspalten. Diese Tendenz nimmt zu – der Peak scheint noch nicht erreicht.

Eine letztgültige Antwort auf die Frage „Wie geht man mit Trollen und Hatern um?“ gibt es noch nicht. Derzeit stehen mehrere Handlungsoptionen im Raum, welche z.B. in diesem Artikel auf Netzpolitik.org beschrieben werden.

Auch in kirchlichen Online-Kontexten ist die Debatte in den letzten Jahren und Monaten hochaktuell und brisant geworden. Ein kurzer Blick in die Kommentarspalten der Facebookseite der offiziellen Internetpräsenz der katholischen Kirche in Deutschland (katholisch.de) genügt um zu erkennen, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht: Die Diskussionskultur ist [weiterlesen…]

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Jetzt wird’s sogar ökumenisch: Tim Schmidt hat zwei spannende Mitschriften vom Pädagogisch-Theologischen Institut des Amtes für Kirchliche Dienste in der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz eingesandt (das ist mal ein langer Name…).

“Ein Traum zum Leben” ist eine exegetische Hausarbeit zu Genesis 28, 10-22.
Um “Beten um Rache in den Psalmen (Ps 94)” geht’s in seiner Examensarbeit.

Beide Dokumente findet Ihr [weiterlesen…]

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„Der radikale Islamismus hat etwas mit dem Islam zu tun.“
Eine Binsenweisheit, die in den letzten Tagen in den Medien und sozialen Netzwerken wie ein Mantra wiederholt wird.

  • Es ist Fakt, dass manche Muslime im Namen ihres Glaubens unfassbar schreckliche Taten vollbringen.
  • Es ist Fakt, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime solche Taten verabscheut.
  • Es ist Fakt, dass man den Koran so oder so auslegen kann (die Bibel lässt sich übrigens auch wunderbar verzwecken und missbrauchen).
  • Es ist Fakt, dass manche Menschen eine pauschale Verurteilung aller Muslime scharf verurteilen.
  • Es ist Fakt, dass manche Menschen im Islam eine Bedrohung sehen, gegen die es sich zu wehren gilt.

Abgesehen davon, dass die Argumente für diese oder jene Sichtweisen beginnen, sich im Kreis zu drehen, frage ich mich, [weiterlesen…]

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Eine Überraschung: Seit langem kam heute mal wieder eine Mail mit “frischem Futter für’s Theologiestudium”. Simon Hesselmann studiert an der Uni Münster und hat eine Hausarbeit im Fach “Neues Testament, Exegese” eingereicht. Es geht um das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl, Matthäus 22,1-14. Hier könnt Ihr die Hausarbeit runterladen und lesen.

Dir, Simon, herzlichen Dank – und Euch, liebe StudentInnen, [weiterlesen…]

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Bei all den Chaos in der Welt braucht’s um so mehr Menschen, die uns zum Lächeln bringen.

Euch allen einen guten Start in die neue Woche. Habt Spaß bei dem, was ihr tut. Traut Euch, verrückte Sachen anzustellen und begrüßt Eure Kolleg/innen mit einem Lächeln ;-)

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