Das Testament des Papstes – Update

5.III.1982

Im Lauf der geistlichen Exerzitien dieses Jahres habe ich (mehrmals) den Text des Testaments vom 6.III.1979 gelesen. Obwohl ich es derzeit für provisorisch (nicht definitiv) halte, lasse ich es in der Form, die es hat. Ich ändere (im Moment) nichts und füge auch nichts hinzu, was die darin enthaltenen Verfügungen betrifft.

Das Attentat auf mein Leben vom 13.V.1981 hat in gewisser Weise bestätigt, dass die während der geistlichen Exerzitien von 1980 geschriebenen Worte (24.II – 1.III) zutreffend waren.
Umso tiefer fühle ich, dass ich völlig in den Händen Gottes bin – und ich bleibe ständig zur Verfügung meines Herrn, dem ich mich auch in seiner unbefleckten Mutter (Totus Tuus) anvertraue.
Johannes Paul II.

5.III.82

Im Zusammenhang mit dem letzten Satz meines Testaments vom 6.III. 1979 (: „Über den Ort / Den Ort nämlich des Begräbnisses /möge das Kardinalskollegium und meine Landsleute entscheiden“) – kläre ich hiermit, was ich im Sinn habe: Der Erzbischof von Krakau oder der Generalrat der polnischen Bischöfe – das Kardinalskollegium bitte ich derweil, soweit wie möglich die Bitten der oben Aufgeführten zu erfüllen.

1.III.1985

(während der geistlichen Exerzitien)
Noch einmal – was den Begriff „Kardinalskollegium und meine Landsleute“ betrifft: Das „Kardinalskollegium“ ist in keiner Weise verpflichtet, in dieser Frage „meine Landsleute“ zu befragen; es kann das tun, wenn es das aus irgendeinem Grund für gerecht hält.

JPII

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