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Diözesanes Forum: Web 2.0-Nachlese

Öffentlichkeitsarbeit ohne Web 2.0? Das geht gar nicht mehr – auch nicht bei Kirchens…
Also saß ich im Auftrag des Bistums mit dem iPad beim diözesanen Forum zur „Gemeindepastoral 2015“. 3 Tage durfte ich nach Herzenlust Twittern und Facebooken.

Hier eine Nachlese aus unserer Bistumszeitung „Der Pilger„:

Mitfiebern: Das diözesane Forum im Internet…
Ein Bericht von Pfr. Carsten Leinhäuser

Da war ganz schön was los, am Wochenende: Nicht nur im Versammlungssaal – sondern auch zuhause an den PC’s wurde mitgefiebert. Im Internet konnten Interessierte sozusagen „live“ dabei sein. Ein Angebot, das intensiv genutzt wurde: Auf der Bistumshomepage, im Nachrichten-Stream des Pilgers und per Twitter wurde ständig berichtet. Insgesamt 58 Mal habe ich, als „offizieller Twitterer des Forums“ im Namen des Bistums „gezwitschert“ – kurze Nachrichten, Links und Bilder in den Äther geschickt. Es wurde eifrig mitgelesen – so eifrig, dass nach einem Verweis auf die Seite des Pilgers diese sogar für kurze Zeit nicht erreichbar war, weil zu viele Leser/innen gleichzeitig auf den Link geklickt hatten.

Zu einem regen Nebenschauplatz entwickelte sich Facebook: Dort berichteten außer mir noch weitere Forenteilnehmer von den Diskussionen und Gesprächen. Im Minutentakt wurden Kommentare geschrieben, Fragen gestellt und mitdiskutiert: „Wann kommt endlich Speyer dran?!“ hieß es z.B., oder „Was ist denn jetzt mit Pirmasens los?“. Manche Entscheidungen wurden mit einem „Super!“ kommentiert, andere mit einem „Schade.“ Auch zum Lachen gab es genügend Anlässe: So stellte Bischof Wiesemann fest, dass die Kirche in Otterberg nach dem Speyerer Dom die zweitwichtigste Kirche im Bistum sei. „Neben anderen zweitwichtigsten Kirchen natürlich!“, schob er schnell nach. Keine Minute später hatten schon vier Leser/innen bei Facebook auf den Button „Gefällt mir!“ geklickt. „Franz, wir lieben dich!“ schrieb eine Leserin, nachdem Domkapitular Vogelgesang das Dekanat Saarpfalz als eines der „schönsten Dekanate im Bistum“ vorgestellt hatte.

Drei Tage war das „iPad“ mein ständiger Begleiter; die Nabelschnur zum Internet und damit zur Außenwelt, hinein in die Pfarreien. Die Rückmeldungen per Mail, bei Facebook und bei Twitter zeigen: Der Versuch, möglichst offen über das Forum zu berichten und dabei auch die neuen Medien intensiv zu nutzen, war ein voller Erfolg. Ganz „nebenbei“ hat es eine Menge Spaß gemacht, mit den Menschen vor Ort auf diesem Weg ins Gespräch zu kommen. Schließlich hat es mir noch etwas sehr Wichtiges gezeigt: Trotz der schwerwiegenden Umwälzungen in unserem Bistum können wir noch miteinander lachen und scherzen. Solange das möglich ist, mache ich mir um die Kirche im Bistum Speyer keine all zu großen Sorgen.

Auch bei frischfischen.de gab’s ein Interview…

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