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	<title>Kommentare zu: Weihrauch</title>
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	<description>unterwegs mit bibel, stola &#38; kaffee</description>
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		<title>Von: Ilse</title>
		<link>http://www.vaticarsten.de/2009/04/weihrauch/comment-page-1/#comment-1874</link>
		<dc:creator>Ilse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 16:24:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hat man keine Kohle - ich suchte eine Methode ohne Kohle überall hier in den Texten, aber nein -, so nimmt man eine dickere Kerze mit feststehendem Rand, etwa 10 cm innen heruntergebrannt, dazu ein Küchenkratzerl aus Draht, Weihrauch vorsichtig oben drauf, und legt das Kratzerl auf die ausgehöhlte, brennende Kerze.  Es funktioniert. Der Weihrauch steigt langsam hoch. Gewonnen! auch ohne Kohle !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man keine Kohle &#8211; ich suchte eine Methode ohne Kohle überall hier in den Texten, aber nein -, so nimmt man eine dickere Kerze mit feststehendem Rand, etwa 10 cm innen heruntergebrannt, dazu ein Küchenkratzerl aus Draht, Weihrauch vorsichtig oben drauf, und legt das Kratzerl auf die ausgehöhlte, brennende Kerze.  Es funktioniert. Der Weihrauch steigt langsam hoch. Gewonnen! auch ohne Kohle !</p>
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	<item>
		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://www.vaticarsten.de/2009/04/weihrauch/comment-page-1/#comment-748</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 09:52:38 +0000</pubDate>
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		<description>Als ich vor Jahren noch Messdienerin war hatten wir das Problem, dass das Weihrauchfass geklemmt hatte.
Ich als Schwenkerin hab dann dran gezogen, damit der Pfarrer vor der Altarumrundung was auf die Kohle schippen konnte. Es tat sich nichts.

Der Pfarrer hat es dann geschafft, die beiden Teile auseinander zu bekommen mit dem Ergebnis, dass die Kohle auf dem Boden lag. Die Schiffchentr&#228;gerin wurde aufgefordert, schnell eine Schippe zu holen, doch r&#252;hrte sich die gute Frau nicht. Also nahm ich die Kohle (weil die weder gl&#252;hte noch hei&#223; aussah ;-) ) mit der Hand auf und warf sie wieder in das Fass.

Habe dann w&#228;hrend dem gesamten Gottesdienst gemerkt, dass die Kohle doch hei&#223; war. Als Linderung durfte ich meinen Daumen in Katechumen&#246;l tunken :-)


An Weihnachten hatten wir dann das gleiche Problem mit dem Fass. Allerdings blieb hier der Teppich nicht heile (so wie bei mir), sondern war dann mit einem Brandloch gezeichnet ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor Jahren noch Messdienerin war hatten wir das Problem, dass das Weihrauchfass geklemmt hatte.<br />
Ich als Schwenkerin hab dann dran gezogen, damit der Pfarrer vor der Altarumrundung was auf die Kohle schippen konnte. Es tat sich nichts.</p>
<p>Der Pfarrer hat es dann geschafft, die beiden Teile auseinander zu bekommen mit dem Ergebnis, dass die Kohle auf dem Boden lag. Die Schiffchentr&#228;gerin wurde aufgefordert, schnell eine Schippe zu holen, doch r&#252;hrte sich die gute Frau nicht. Also nahm ich die Kohle (weil die weder gl&#252;hte noch hei&#223; aussah <img src='http://www.vaticarsten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) mit der Hand auf und warf sie wieder in das Fass.</p>
<p>Habe dann w&#228;hrend dem gesamten Gottesdienst gemerkt, dass die Kohle doch hei&#223; war. Als Linderung durfte ich meinen Daumen in Katechumen&#246;l tunken <img src='http://www.vaticarsten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An Weihnachten hatten wir dann das gleiche Problem mit dem Fass. Allerdings blieb hier der Teppich nicht heile (so wie bei mir), sondern war dann mit einem Brandloch gezeichnet <img src='http://www.vaticarsten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: vaticarsten</title>
		<link>http://www.vaticarsten.de/2009/04/weihrauch/comment-page-/#comment-750</link>
		<dc:creator>vaticarsten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 09:46:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Bj&#246;rn: Ufff. Da hat sich jemand ja ganz sch&#246;n M&#252;he gemacht. Danke f&#252;r die spannende Kurzgeschichte - solltest Autor werden ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bj&#246;rn: Ufff. Da hat sich jemand ja ganz sch&#246;n M&#252;he gemacht. Danke f&#252;r die spannende Kurzgeschichte &#8211; solltest Autor werden <img src='http://www.vaticarsten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dilettantus in interrete</title>
		<link>http://www.vaticarsten.de/2009/04/weihrauch/comment-page-1/#comment-741</link>
		<dc:creator>dilettantus in interrete</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 19:04:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ein priesterlicher Freund von mir hatÂ´s ausprobiert:
Auch wenn man keinen Weihrauch inÂ´s Fa&#223; legt, husten dieselben wie immer!

@Biber:
Solche Gegenden nennen wir im Volksmund &quot;Rotlichtviertel&quot;, weil die da die vielen roten Lichter ...............

And apart from this:
http://heiligenbildchen.blogspot.com/search/label/Weihrauch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein priesterlicher Freund von mir hatÂ´s ausprobiert:<br />
Auch wenn man keinen Weihrauch inÂ´s Fa&#223; legt, husten dieselben wie immer!</p>
<p>@Biber:<br />
Solche Gegenden nennen wir im Volksmund &#8220;Rotlichtviertel&#8221;, weil die da die vielen roten Lichter &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>And apart from this:<br />
<a href="http://heiligenbildchen.blogspot.com/search/label/Weihrauch" rel="nofollow">http://heiligenbildchen.blogspot.com/search/label/Weihrauch</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Burn</title>
		<link>http://www.vaticarsten.de/2009/04/weihrauch/comment-page-1/#comment-745</link>
		<dc:creator>Burn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 11:12:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vaticarsten.de/?p=1154#comment-745</guid>
		<description>Wir Pfadfinder &#252;bernehmen in unsrer Heimatpfarrei das Sternsingen.

Daher will ich Euch auch folgende kleine Geschichte nicht vorenthalten, auch wenn vieles dazugedichtet ist *g*:

Winter, 6Â°C, Regen von allen Seiten.
F&#252;nf seltsam vermummte Pfadfinderinnen und Pfadfinder samt viel zu spitzem Stern und diverse - in diesem Fall total verstimmte - Klanginstrumente steigen in ein viel zu kleines Auto -
die Kleinen selbstverst&#228;ndlich vorne (weil Chef und Chefin), die Gro&#223;en - nicht ganz artgerecht &#228;&#228;h r&#252;ckenschonend - hinten.

Die T&#252;ren sind noch alle auf, und trotzdem hat die L&#252;ftung auf h&#246;chster Stufe erheblich zuk&#228;mpfen, um wenigstens an der Frontscheibe ein 10x10cm-Guckloch freizuhalten.

Dann passiert das unvermeidbare:
Die T&#252;ren fallen zu - oder eben doch nicht.
Neuer Anlauf, alle atmen ein, halten kurz die Luft an - die L&#252;ftung br&#252;llt in voller Lautst&#228;rke  und nutzt den Hauch einer Sekunde, um den Sehschlitz kurzfristig auf 11x14cm zu f&#246;hnen - die T&#252;ren - vorsorglicherweise mit voller Kraft zugezogen - erreichen mit letzter M&#252;he den rettenden B&#252;gel im Schloss.
Die L&#252;ftung h&#228;lt kurz den Atem an, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht mehr, das Metall &#228;chzt, die T&#252;ren w&#246;lben sich nach au&#223;en, Metall knarzt und die Scheiben knirschen.

Erste markersch&#252;tternde Schreie von den Personen links und rechts des Sterns.
der erste Tinnitus ist &#252;berwunden, als die Sirenen erneut nach Odysseus rufen, da sie annehmen, er habe sie nicht geh&#246;rt,
getreu nach der Devise: dann mal eben lauter...

Feuer bek&#228;mpft man ja bekanntlicherweise auch mit Feuer, also: Anlage an.
Dummerweise lief am gestrigen Abend noch Metallica in voller Lautst&#228;rke, was die Sirenen erneut aufschreien l&#228;sst, erschrocken
von dem diabolisch lauten Finale von St. Anger.

Fans von Horrorfilmen erkennen die Melodie von Psycho, die der Anlasser jault, um die Massen in Bewegung zu bekommen.
Der Stromkreis hat schwer zu k&#228;mpfen mit Z&#252;ndung, Mucke, Licht und L&#252;ftung - und wer gibt nach? die L&#252;ftung...

Der gewonnene Vorsprung von 4cm wird sozusagen kurz vor der Zielgerade zunichte gemacht.
Die L&#252;ftung f&#228;llt auf Platz 9 von 10 angetretenen Teilnehmern und der Sehschlitz mutiert zum Seh-Strich mit den j&#228;mmerlichen
Ausma&#223;en von 4x3cm.

Der Motor l&#228;uft (wenigstens das funktioniert), doch dann passiert das Unvermeidbare:
Der Fahrer bemerkt den Bodennebel... - The Fog, der Nebel des Grauens, w&#252;rde der ge&#252;bte Horrorfilm-Kritiker nun sagen...

Dieser Nebel, der sich nun gem&#228;chlich an den F&#252;nfen hochwabbert, ist &quot;Weihrauch&quot; - die gute, alte Jerusalemer Mischung.

Ein bekannter, bestimmt auch wichtiger Mensch der Antike, des Lateinischen m&#228;chtig, pr&#228;gte damals den Satz &quot;Dosis venum facit&quot; -
und damit hat er recht...

Das schwenkende R&#228;ucherm&#228;nnchen hat - wohlwei&#223;lich um die anstehende Fahrt - die &quot;Pulle&quot; nochmal ordentlich vollgemacht:,

Kohlen k&#228;mpfen auf dem Grund ums &#252;berleben bedeckt von einem wahsinningen Haufen aus dem Orient.
Diese Ladung h&#228;tte Jerusalem auf einen Schlag leergefegt, hier entstand wohl der Begriff &quot;Gassenhauer&quot;.
Selbst den Kreuzrittern w&#228;re diese Waffe zu m&#228;chtig erschienen.

Irgendwie haben es die Amis seinerzeit bei den vietkongs zum brennen gebracht und &quot;Napalm&quot; genannt, heute hei&#223;t dieses R&#228;ucherwerk &quot;Weihrauch&quot;...

Erzgebirger R&#228;ucherm&#228;nnchen h&#228;tten nie eine Ausbildung zum Solchen gemacht, h&#228;tten Sie von diesem bei&#223;endem Gestank gewusst.

Der Nebel zieht h&#246;her und h&#246;her, der letzte Atemzug gleicht dem eines Ertrinkenden. Ein beherzter Giff richtung T&#252;rgriff scheitert, die
Sicht ist gleich Null. Schnell noch ein paar hektische Handbewegung, und etwas lichtet sich der Nebel.
Der bei&#223;ende Rauch macht seinem Namen allerdings alle Ehre und scheint sich geradezu wieder voller Hunger auf die Hand zu st&#252;rzen, die den rettenden
Griff findet.
nur noch ein paar Zentimeter, da muss er ja irgendwo sein. Und da, da ist er.
Der Griff ging zwar nicht ins Leere, aber der Widerstand ist ungew&#246;hlich gering...
War das etwa doch die falsche Richtung? Die falsche Hand? Statt T&#252;rgriff die Beifahrerin getroffen?

Ach, da war was...
Anti-Car-Jacking-Funktion nennt sich das Feature, das uns jetzt j&#228;mmerlich ersticken l&#228;sst.
Sie soll Diebe an der Ampel davon abhalten, pl&#246;tzlich die T&#252;r aufzurei&#223;en und das Auto zu stehlen.
Was w&#252;rden wir in diesem Moment f&#252;r einen Dieb geben!
Das Auto w&#228;r mir in dem Fall egal, das kann dann nur noch mit einer Gasmaske betreten werden.
Vergleicht man den z&#228;hfl&#252;ssigen Nebel mit den Eigenschaften von Wasser, so w&#252;rde der Schwall Wasser den potentiellen
Dieb beim &#246;ffnen der T&#252;r glatt umsp&#252;len und zu Fall bringen lassen.

Dann hilft nur noch die rettende Fensterkurbel.
Elektrische Systeme h&#228;tten hier l&#228;ngst den Geist aufgegeben, so dick sind die Schwaden.
Also, Kurbeln... und das Funktioniert....

Der Nebel scheint es kaum erwarten zu k&#246;nnen, nach drau&#223;en zu wabbern - ist es ihm etwa auch zu stickig in der Kiste?
Oder ist einfach der &#220;berdruck in der Kabine zu hoch?!
Mit einer Geschwindigkeit nahe einem Fallwind st&#252;rzt die wabbernde Masse durch den langsam gr&#246;&#223;er werdenden Fensterspalt.
Wie z&#228;hfl&#252;ssiger Kautschuk wird die Masse, die irgendwann den Aggregatszustand von gasf&#246;rmig zu fest gewechselt hat, an eine
St&#252;ck aus dem Luftloch gerissen, mit einem markersch&#252;tternden &quot;schluuuuuuuuuurfz&quot; verschwindet der Nebel augenblicklich
in der Atmosph&#228;re, als Radiomoderator bei der Sonderdurchsage vor einer undurchsichtigen Wolke ungeheueren Ausma&#223;es im Raum
Pirmasens warnt, die die ganze Republik einzunehmen scheint - kurz bevor die Welt erstickt...


Gott sei Dank ist nun das Auto wieder leer und befahrbar - das Jammern, &#228;chzen und st&#246;hnen der Insassen scheint langsam zu verstummen, die M&#252;hle setzt sich in Bewegung.

Zum Gl&#252;ck werden nur kurze Strecken zur&#252;ckgelegt, dennoch signalisieren die entgegenkommenden Autofahrer mit Lichhupe und hektischen Handbewegungen, dass unser Geschoss brennen w&#252;rde.
Umweltaktivisten breiten schon die Banner aus, das schwarze Rauch-ungeheuer aus &quot;Lost&quot; verzieht sich vor Angst in die Katakomben der Insel...

doch da - was ist das?
Blaues Blinklicht hat M&#252;he, sich durch die dichter werdenden Rauchschwaden im Auto zum R&#252;ckspiegel durchzuk&#228;mpfen...
Die Feuerwehr? Weil das Auto brennt?
Der Krankenwagen samt Beatmungsger&#228;t, wegen der Rauchvergiftung?

Neeeeeein, die Polizei,
und was die sich denkt, bei einem Auto mit seltsam vermummten Insassen und voller Rauch, wissen wir alle :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Pfadfinder &#252;bernehmen in unsrer Heimatpfarrei das Sternsingen.</p>
<p>Daher will ich Euch auch folgende kleine Geschichte nicht vorenthalten, auch wenn vieles dazugedichtet ist *g*:</p>
<p>Winter, 6Â°C, Regen von allen Seiten.<br />
F&#252;nf seltsam vermummte Pfadfinderinnen und Pfadfinder samt viel zu spitzem Stern und diverse &#8211; in diesem Fall total verstimmte &#8211; Klanginstrumente steigen in ein viel zu kleines Auto -<br />
die Kleinen selbstverst&#228;ndlich vorne (weil Chef und Chefin), die Gro&#223;en &#8211; nicht ganz artgerecht &#228;&#228;h r&#252;ckenschonend &#8211; hinten.</p>
<p>Die T&#252;ren sind noch alle auf, und trotzdem hat die L&#252;ftung auf h&#246;chster Stufe erheblich zuk&#228;mpfen, um wenigstens an der Frontscheibe ein 10x10cm-Guckloch freizuhalten.</p>
<p>Dann passiert das unvermeidbare:<br />
Die T&#252;ren fallen zu &#8211; oder eben doch nicht.<br />
Neuer Anlauf, alle atmen ein, halten kurz die Luft an &#8211; die L&#252;ftung br&#252;llt in voller Lautst&#228;rke  und nutzt den Hauch einer Sekunde, um den Sehschlitz kurzfristig auf 11x14cm zu f&#246;hnen &#8211; die T&#252;ren &#8211; vorsorglicherweise mit voller Kraft zugezogen &#8211; erreichen mit letzter M&#252;he den rettenden B&#252;gel im Schloss.<br />
Die L&#252;ftung h&#228;lt kurz den Atem an, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht mehr, das Metall &#228;chzt, die T&#252;ren w&#246;lben sich nach au&#223;en, Metall knarzt und die Scheiben knirschen.</p>
<p>Erste markersch&#252;tternde Schreie von den Personen links und rechts des Sterns.<br />
der erste Tinnitus ist &#252;berwunden, als die Sirenen erneut nach Odysseus rufen, da sie annehmen, er habe sie nicht geh&#246;rt,<br />
getreu nach der Devise: dann mal eben lauter&#8230;</p>
<p>Feuer bek&#228;mpft man ja bekanntlicherweise auch mit Feuer, also: Anlage an.<br />
Dummerweise lief am gestrigen Abend noch Metallica in voller Lautst&#228;rke, was die Sirenen erneut aufschreien l&#228;sst, erschrocken<br />
von dem diabolisch lauten Finale von St. Anger.</p>
<p>Fans von Horrorfilmen erkennen die Melodie von Psycho, die der Anlasser jault, um die Massen in Bewegung zu bekommen.<br />
Der Stromkreis hat schwer zu k&#228;mpfen mit Z&#252;ndung, Mucke, Licht und L&#252;ftung &#8211; und wer gibt nach? die L&#252;ftung&#8230;</p>
<p>Der gewonnene Vorsprung von 4cm wird sozusagen kurz vor der Zielgerade zunichte gemacht.<br />
Die L&#252;ftung f&#228;llt auf Platz 9 von 10 angetretenen Teilnehmern und der Sehschlitz mutiert zum Seh-Strich mit den j&#228;mmerlichen<br />
Ausma&#223;en von 4x3cm.</p>
<p>Der Motor l&#228;uft (wenigstens das funktioniert), doch dann passiert das Unvermeidbare:<br />
Der Fahrer bemerkt den Bodennebel&#8230; &#8211; The Fog, der Nebel des Grauens, w&#252;rde der ge&#252;bte Horrorfilm-Kritiker nun sagen&#8230;</p>
<p>Dieser Nebel, der sich nun gem&#228;chlich an den F&#252;nfen hochwabbert, ist &#8220;Weihrauch&#8221; &#8211; die gute, alte Jerusalemer Mischung.</p>
<p>Ein bekannter, bestimmt auch wichtiger Mensch der Antike, des Lateinischen m&#228;chtig, pr&#228;gte damals den Satz &#8220;Dosis venum facit&#8221; -<br />
und damit hat er recht&#8230;</p>
<p>Das schwenkende R&#228;ucherm&#228;nnchen hat &#8211; wohlwei&#223;lich um die anstehende Fahrt &#8211; die &#8220;Pulle&#8221; nochmal ordentlich vollgemacht:,</p>
<p>Kohlen k&#228;mpfen auf dem Grund ums &#252;berleben bedeckt von einem wahsinningen Haufen aus dem Orient.<br />
Diese Ladung h&#228;tte Jerusalem auf einen Schlag leergefegt, hier entstand wohl der Begriff &#8220;Gassenhauer&#8221;.<br />
Selbst den Kreuzrittern w&#228;re diese Waffe zu m&#228;chtig erschienen.</p>
<p>Irgendwie haben es die Amis seinerzeit bei den vietkongs zum brennen gebracht und &#8220;Napalm&#8221; genannt, heute hei&#223;t dieses R&#228;ucherwerk &#8220;Weihrauch&#8221;&#8230;</p>
<p>Erzgebirger R&#228;ucherm&#228;nnchen h&#228;tten nie eine Ausbildung zum Solchen gemacht, h&#228;tten Sie von diesem bei&#223;endem Gestank gewusst.</p>
<p>Der Nebel zieht h&#246;her und h&#246;her, der letzte Atemzug gleicht dem eines Ertrinkenden. Ein beherzter Giff richtung T&#252;rgriff scheitert, die<br />
Sicht ist gleich Null. Schnell noch ein paar hektische Handbewegung, und etwas lichtet sich der Nebel.<br />
Der bei&#223;ende Rauch macht seinem Namen allerdings alle Ehre und scheint sich geradezu wieder voller Hunger auf die Hand zu st&#252;rzen, die den rettenden<br />
Griff findet.<br />
nur noch ein paar Zentimeter, da muss er ja irgendwo sein. Und da, da ist er.<br />
Der Griff ging zwar nicht ins Leere, aber der Widerstand ist ungew&#246;hlich gering&#8230;<br />
War das etwa doch die falsche Richtung? Die falsche Hand? Statt T&#252;rgriff die Beifahrerin getroffen?</p>
<p>Ach, da war was&#8230;<br />
Anti-Car-Jacking-Funktion nennt sich das Feature, das uns jetzt j&#228;mmerlich ersticken l&#228;sst.<br />
Sie soll Diebe an der Ampel davon abhalten, pl&#246;tzlich die T&#252;r aufzurei&#223;en und das Auto zu stehlen.<br />
Was w&#252;rden wir in diesem Moment f&#252;r einen Dieb geben!<br />
Das Auto w&#228;r mir in dem Fall egal, das kann dann nur noch mit einer Gasmaske betreten werden.<br />
Vergleicht man den z&#228;hfl&#252;ssigen Nebel mit den Eigenschaften von Wasser, so w&#252;rde der Schwall Wasser den potentiellen<br />
Dieb beim &#246;ffnen der T&#252;r glatt umsp&#252;len und zu Fall bringen lassen.</p>
<p>Dann hilft nur noch die rettende Fensterkurbel.<br />
Elektrische Systeme h&#228;tten hier l&#228;ngst den Geist aufgegeben, so dick sind die Schwaden.<br />
Also, Kurbeln&#8230; und das Funktioniert&#8230;.</p>
<p>Der Nebel scheint es kaum erwarten zu k&#246;nnen, nach drau&#223;en zu wabbern &#8211; ist es ihm etwa auch zu stickig in der Kiste?<br />
Oder ist einfach der &#220;berdruck in der Kabine zu hoch?!<br />
Mit einer Geschwindigkeit nahe einem Fallwind st&#252;rzt die wabbernde Masse durch den langsam gr&#246;&#223;er werdenden Fensterspalt.<br />
Wie z&#228;hfl&#252;ssiger Kautschuk wird die Masse, die irgendwann den Aggregatszustand von gasf&#246;rmig zu fest gewechselt hat, an eine<br />
St&#252;ck aus dem Luftloch gerissen, mit einem markersch&#252;tternden &#8220;schluuuuuuuuuurfz&#8221; verschwindet der Nebel augenblicklich<br />
in der Atmosph&#228;re, als Radiomoderator bei der Sonderdurchsage vor einer undurchsichtigen Wolke ungeheueren Ausma&#223;es im Raum<br />
Pirmasens warnt, die die ganze Republik einzunehmen scheint &#8211; kurz bevor die Welt erstickt&#8230;</p>
<p>Gott sei Dank ist nun das Auto wieder leer und befahrbar &#8211; das Jammern, &#228;chzen und st&#246;hnen der Insassen scheint langsam zu verstummen, die M&#252;hle setzt sich in Bewegung.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck werden nur kurze Strecken zur&#252;ckgelegt, dennoch signalisieren die entgegenkommenden Autofahrer mit Lichhupe und hektischen Handbewegungen, dass unser Geschoss brennen w&#252;rde.<br />
Umweltaktivisten breiten schon die Banner aus, das schwarze Rauch-ungeheuer aus &#8220;Lost&#8221; verzieht sich vor Angst in die Katakomben der Insel&#8230;</p>
<p>doch da &#8211; was ist das?<br />
Blaues Blinklicht hat M&#252;he, sich durch die dichter werdenden Rauchschwaden im Auto zum R&#252;ckspiegel durchzuk&#228;mpfen&#8230;<br />
Die Feuerwehr? Weil das Auto brennt?<br />
Der Krankenwagen samt Beatmungsger&#228;t, wegen der Rauchvergiftung?</p>
<p>Neeeeeein, die Polizei,<br />
und was die sich denkt, bei einem Auto mit seltsam vermummten Insassen und voller Rauch, wissen wir alle <img src='http://www.vaticarsten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Christoph Rhein</title>
		<link>http://www.vaticarsten.de/2009/04/weihrauch/comment-page-1/#comment-747</link>
		<dc:creator>Christoph Rhein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 20:41:35 +0000</pubDate>
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		<description>Am Hohen Dom zu Mainz hatten wir am Ostermontag 1989 die Ministration. Der K&#252;ster mag den Chor nicht, der an Ostermontag den Gottesdienst musikalisch gestaltet. An diesem Tag war bestes Weihrauchwetter, im Weihrauchfa&#223; lagen f&#252;nf Kohlen und der Dompr&#228;bendat (... - de mortuis nihil nisi bene) scheppte ein L&#246;ffel nach dem anderen auf die Kohlen.
Schon nach dem Gloria gab es die ersten Stimmausf&#228;lle, w&#228;hrend der Gabenbereitung ein Intonationsproblem, u.s.w. Der Gottesdienst wurde mit M&#252;he musikalisch fertiggestaltet.
Jedenfalls haben sich alle im Domkapitel &#252;ber die pl&#246;tzliche &quot;Weihrauchallergie&quot; gewundert und doch den alten Damen und Herren ein bi&#223;chen mehr an Standhaftigkeit gew&#252;nscht. Sp&#228;ter gab es eine Standpauke. Dort haben wir zum erstenmal von &quot;Sacrosanctum Concilium&quot; geh&#246;rt. Dort st&#252;nde nichts von Weihrauchopfern aber von musica Sacra. Hmmm... Schon recht. Jedenfalls war es &#252;ber mehrere Jahre hinweg ein regelrechter Sport von uns pubertierenden Jungs, die Damen und Herren des Erwachsenenchores mittels Weihrauch aus dem Konzept zu bringen, das hei&#223;t an die frische Luft zu bef&#246;rdern. Unsere h&#246;chste Zahl waren neun (!) S&#228;ngerinnen. Jaja, was die Pubert&#228;t so anrichten kann. Daher ein Tipp: Gemischter Erwachsenenchor und pubertierende Jungs nie gemeinsam in einem Gottesdienst einsetzen. Weihrauch kann auch im Gottesdienst zu Streichen verwendet werden. Das gibt dann im n&#228;chsten Liturgiekreis &#196;rger. Aber es macht halt eben so viel Spa&#223; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am Hohen Dom zu Mainz hatten wir am Ostermontag 1989 die Ministration. Der K&#252;ster mag den Chor nicht, der an Ostermontag den Gottesdienst musikalisch gestaltet. An diesem Tag war bestes Weihrauchwetter, im Weihrauchfa&#223; lagen f&#252;nf Kohlen und der Dompr&#228;bendat (&#8230; &#8211; de mortuis nihil nisi bene) scheppte ein L&#246;ffel nach dem anderen auf die Kohlen.<br />
Schon nach dem Gloria gab es die ersten Stimmausf&#228;lle, w&#228;hrend der Gabenbereitung ein Intonationsproblem, u.s.w. Der Gottesdienst wurde mit M&#252;he musikalisch fertiggestaltet.<br />
Jedenfalls haben sich alle im Domkapitel &#252;ber die pl&#246;tzliche &#8220;Weihrauchallergie&#8221; gewundert und doch den alten Damen und Herren ein bi&#223;chen mehr an Standhaftigkeit gew&#252;nscht. Sp&#228;ter gab es eine Standpauke. Dort haben wir zum erstenmal von &#8220;Sacrosanctum Concilium&#8221; geh&#246;rt. Dort st&#252;nde nichts von Weihrauchopfern aber von musica Sacra. Hmmm&#8230; Schon recht. Jedenfalls war es &#252;ber mehrere Jahre hinweg ein regelrechter Sport von uns pubertierenden Jungs, die Damen und Herren des Erwachsenenchores mittels Weihrauch aus dem Konzept zu bringen, das hei&#223;t an die frische Luft zu bef&#246;rdern. Unsere h&#246;chste Zahl waren neun (!) S&#228;ngerinnen. Jaja, was die Pubert&#228;t so anrichten kann. Daher ein Tipp: Gemischter Erwachsenenchor und pubertierende Jungs nie gemeinsam in einem Gottesdienst einsetzen. Weihrauch kann auch im Gottesdienst zu Streichen verwendet werden. Das gibt dann im n&#228;chsten Liturgiekreis &#196;rger. Aber es macht halt eben so viel Spa&#223; &#8230;</p>
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